TUI stellt 2016 die Familien in den Mittelpunkt

TUI ruft für 2016 den Familiensommer aus. Für einen Ausbau des Portfolios an Familienhotels soll unter anderem das neue internationale Konzept Family Life sorgen. Darüber hinaus wird es zwei neue Best Family Hotels geben.

Mit neun Hotels rund ums Mittelmeer geht im Sommer das neue TUI Familienkonzept Family Life an den Start. Die international ausgerichteten Hotels befinden sich auf den Inseln Mallorca, Menorca, Gran Canaria, Teneriffa, Kreta, Rhodos und Kos, laut TUI meist in erster Strandlage. Alle Family Life Hotels haben zwischen dreieinhalb und fünf Sternen, mindestens ein Drittel der Zimmer sind Familienzimmer.

An sieben Tagen pro Woche haben Urlauber die Möglichkeit, das vollumfängliche Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie zu nutzen. Auf dem Programm stehen laut TUI zum Beispiel Familienyoga, Musikunterricht, Massage oder Zirkusübungen. Kinder werden täglich in verschiedenen Altersgruppen betreut, für Teens bis 15 Jahre sind ebenfalls Angebote vorgesehen.

Eine sogenannte Babylounge bietet die Möglichkeit, sich mit den Kleinsten in ruhiger Atmosphäre zurückzuziehen. Eltern, die zwischendurch etwas Zeit zu zweit verbringen möchten, buchen hierzu ab zwölf Euro pro Einheit eine professionelle Babybetreuung hinzu.

Touristen suchen 2016 vermeintliche Sicherheit – europäisches Mittelmeer statt ferne Länder

Glaubt man den bisherigen Rückmeldungen aus der Touristik-Branche, dann scheinen bei den großen Reiseveranstaltern Mittelmeerziele in Spanien und Italien gerade bei den Buchungen durch die Decke zu gehen. Andere Ziele, die näher an Konfliktherden liegen und die mit einem höheren Gefährdungspotenzial für die Sicherheit angesehen werden, merken dies teilweise deutlich negativ bei den Buchungszahlen.

Dies scheint nicht nur für außereuropäische Ziele wie Ägypten und Tunesien zu gelten. Auch Griechenland, das von vielen Urlaubern als Krisenland empfunden wird, scheint zumindest bisher nicht an die sehr guten Buchungszahlen der letzten beiden Jahre anknüpfen zu können. Die gilt auch für Reise-Klassiker wie die Türkei, die mit bedrückenden Schlagzeilen wie den Anschlägen in Ankara und dem Syrien-Konflikt zunehmend als unsicheres Reiseland für urlaubsplanende Touristen erscheint.

Dass in der aktuellen Lage kein Ort und keine Region wirklich gegen Gefährdungen geschützt werden kann, zeigen jedoch die Anschläge von Paris. Das Bedürfnis nach einem vermeintlich sicheren Urlaubsort wird deshalb viele Reisende wohl auf absehbare Zeit begleiten.